20.10.2009
Ausgabe 5/2009, S. 3
PDF-Datei

Editorial

Gemeinsam statt beliebig

noch voller Erinnerungen an den Sommerurlaub, begegnen wir beim Einkauf plötzlich dem Weihnachtsmann aus Schokolade – umringt nicht nur von Nüssen und Apfelsinen, sondern auch von Erdbeeren und jeder Menge anderer Frühjahrsprodukte. Jahreszeiten und Feste verschwimmen zur Beliebigkeit.
Nikoläuse
© Kica Henk – Fotolia.com

Liebe Kolleginnen,

noch voller Erinnerungen an den Sommerurlaub, begegnen wir beim Einkauf plötzlich dem Weihnachtsmann aus Schokolade – umringt nicht nur von Nüssen und Apfelsinen, sondern auch von Erdbeeren und jeder Menge anderer Frühjahrsprodukte. Jahreszeiten und Feste verschwimmen zur Beliebigkeit.

»Kooperation der Gesundheitsberufe leben unsere Kolleginnen bereits täglich«

Keine Beliebigkeit dagegen war unser Bundeskongress Ende September in Hannover. Obwohl es schon der 24. seiner Art war, hatte er etwas Besonderes. Vor allem die vielen jungen Kolleginnen haben mich fasziniert – ganze Schulklassen mit ihren Lehrkräften. Aufmerksam folgten die jungen Frauen den Referenten, übten im Notfall-Training und saugten von den gestandenen Praktikerinnen unter uns gerne Tipps für die eigene Berufskarriere.

Aber auch die große Zahl an Promis hat mich beeindruckt – zeigt sie doch den Stellenwert, den unser Kongress inzwischen genießt. Besondere Aufmerksamkeit in den Medien fand dabei die Diskussionsrunde mit hochrangigen Vertretern aus der Ärzteschaft und anderen Berufsverbänden. Zeigten die Diskussionsteilnehmer doch auf, dass es zum Wohle der Patienten immer um ein respektvolles Miteinander gehen muss, um ein Vertrauen in die Kompetenz des jeweils anderen Gesundheitsfachberufs. Diese Kooperation leben unsere Kolleginnen bereits täglich.

Portrait

Alles, was uns im Leben begegnet, ist letztlich Resultat unseres eigenen geistigen Handelns sagt ein Zitat aus dem Buch Ein Mann namens Buddha. Das gilt auch für das Miteinander der verschiedenen Gesundheitsberufe, das von uns, mit uns und durch uns gelebt wird. In Hannover hat der Verband medizinischer Fachberufe e.V. für Sie gehandelt, damit sich viele Kolleginnen begegnen können. Sie waren nicht dabei? Dann sehen wir uns doch sicher zum 25. Kongress!

Sabine Ridder
Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V.

PS: Vielleicht lassen Sie den Weihnachtsmann zurzeit noch im Regal. Schließlich sollte auch Weihnachten nichts Beliebiges sein.